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Lawinenkurs Theorie und Praxis
23.02. – 24.02.13 Priener Hütte (Chiemgau)

Treffpunkt für die 10 köpfige Gruppe war am Samstag den 23.02.2013 um 8:30 Uhr der kostenpflichtige Wanderparkplatz bei Sachrang. Dort wurde auf den Großen LVS Check eingegangen, die Notfallausrüstung geprüft und los ging es in Richtung Priener Hütte. Auf einem freien Wiesenhang wurde den Teilnehmern die Spitzkehre vermittelt, da es am nächsten Tag auf den Geigelstein gehen sollte. Nach dieser Übung wurde eine kleine Pause gemacht um mit neuen Kräften auf die Mühlhornwand zu steigen. Am Gipfel angekommen wurden die Felle abgezogen und kurz auf die Lawinensituation bei der Abfahrt eingegangen. Bei toller unverspurter Tiefschneeabfahrt erreichte man schnell den Kessel rund um die Priener Hütte. Einige Höhenmeter nach oben mussten noch gemeistert werden ehe man um 14:30 Uhr auf der Hütte war.
Am späten Nachmittag stand dann noch eine LVS Suche und verschiedene Übungen auf dem Programm. Die wesentlichen Punkte bei der LVS Suche waren die Feinsuche und Punkortung mit anschließendem Sondieren. Desweiteren haben die Teilnehmer in 2 Gruppen gegenseitig Rucksäcke mit LVS Geräten vergraben, sodass jede Gruppe einen „Ernstfall" üben konnte.
Nach dem Abendessen wurden die Gruppen in 3er Teams aufgeteilt und mussten die Tour des nächsten Tages mit Hilfe verschiedener Lawinenlageberichte des diesjährigen Winters planen. Die Tour sollte von der Priener Hütte über den Breitenstein zur Wirtsalm, von dort auf den Geigelstein und wieder zurück zur Priener Hütte führen.
Aufgrund von Gleitschneemäulern und der Empfehlung der sehr gastfreundlichen Hüttenwirtin Conny wurde der Aufstieg zum Breitenstein ausgelassen und man einigte sich auf den direkten Aufstieg zum Geigelstein.
Am Morgen wurde ein kleiner LVS Check gemacht und man ging an ein Steilstück, wo das Messen der Hangneigung mit Hilfe von Skistöcken und der SnowCard geübt wurde. Weitere 200 Hm später wurde dann ein Wettbewerb für die Gruppe interessant. Aufgabe war es, zu Zweit so schnell als möglich, auf den Erdboden zu graben, um so die Anstrengung zu simulieren falls ein Lawinenopfer tatsächlich ausgegraben werden muss. Die Löcher wurden gleich zur Schneedeckenanalyse verwendet und im Anschluss wieder zugeschüttet.
Auf dem Geigelstein angekommen wurde sich wieder für die Abfahrt gerüstet und der Hang zur Priener Hütte versprach bis zu 40cm Pulverschnee.
Nach einer kurzen Rast wurde noch weitergezogen zum Wankberg und nach dem Wankberghaus schon in die nächste Pulverabfahrt abgebogen. Durch lichten Wald und einer Bachüberquerung kam man wieder zur Rodelbahn bzw. Forststraße zurück und trat die letzten Abfahrtsmeter zum Parkplatz an.
Das Wochenende war durchaus gelungen, da die Gruppe sehr homogen und aufgeschlossen war. Ebenso hat das Wetter und die Lawinensituation in unsere Karten gespielt.

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